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Tour um den Edersee, Alles richtig geplant! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Liebe Radsportfreunde,

Ende September starteten wir unsere diesjährige Tour „rund um den Edersee“ in Niederwerbe. Der Herbst zeigte sich von seiner besten Seite, vom Bodennebel mit bizarren Formen, bis hin zu gleisendem Sonnenschein. Unser erstes Zwischenziel war die Staumauer, weiter auf dem Seeuferradweg in Richtung Rehbach und Bringhausen, mit einem Halt an der Fischerhütte. In Asel Süd konnte man die versunkene Brücke im See und die freigelegte Unterwasservegetation bestaunen. Zur gemeinsamen zweiten Brotzeit fuhren wir weiter nach Herzhausen. Nun folgte der wahrscheinlich schönste Teil des Seeradweges, mit dem Knorreichenstieg und einem herrlichen Blick über den Kellerwald. Die Tour mit ihren 55 Km machte allen viel Spaß und stärkte die Gemeinschaft.

Mit freundlichen Grüßen

Ahlemeyer

 
MTB-Ausfahrt bei ersten eisigen Temperaturen PDF Drucken E-Mail

Das Mountainbike Team des RSC Ahnatal Weimar hatte als Ziel für die Ausfahrt am 16.11.2013 um 13 Uhr die Tillyschanze oberhalb der Stadt Hann. Münden vorgesehen. Da für die Tour mindestens 56km angestrebt waren, hat sich eine kleinere Gruppe auf eine kürzere Tour rund um den Habichtswald auf den Weg gemacht. Es ging pünktlich los und die 3 Frauen und 6 Männer, welche sich auf den Weg nach Münden machten, hatten erst einmal eine Sonderprüfung kreuz und quer über den Stahlberg zu absolvieren. Diese Prüfung war schon schwer, da der Boden ziemlich weich war und glatte Äste und Wurzeln zu überqueren waren. Danach ging es über das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenlagers am Schäferberg. Hier war der ehemalige französische Staatspräsident Francois Mitterrand inhaftiert, bevor er in das Lager Ziegenhain verlegt wurde. Weiter ging die Fahrt vorbei an dem idyllischen Waldfriedhof, wo wir auf unseren in Espenau lebenden Coach Markus Ahlemeyer trafen. Nun ging es moderat über teils asphaltierte Feldwege weiter. Nachdem wir Hohenkirchen hinter uns gelassen hatten, fuhren wir an dem Waldgebiet „Försternstein“ oberhalb von Immenhausen vorbei. Dort hatte die Polizei eine Überwachungsanlage aufgebaut. Da diese direkt in der Einflugschneise zum Flugplatz stand, konnte es nur etwas mit dem Flugplatz zu tun gehabt haben. Schon bald war die Biokompostierungsanlage in Immenhausen erreicht und der Weg führte uns weiter durch den Wald über das frühere Bergwerk „Am Kleeberg“ hinauf zum „Roten Stock“ und zur ehemaligen Zeche „Gahrenberg“. In Folge wurde es etwas lockerer und eine lange Bergabstrecke zur Tillyschanze entspannte die Beine. Die Tillyschanze liegt in Niedersachsen, die daneben stehende Gastwirtschaft befindet sich auf hessischer Seite. Unterhalb der Tillyschanze hatte der Feldherr Tilly im Jahre 1626 während des dreißigjährigen Krieges die Belagerung der Stadt Hann. Münden in Angriff genommen und die Stadtmauer zerschossen. Der Aussichtsturm wurde von einem Turmbaukomitee, einer örtlichen Bürgerinitiative, von 1881 bis 1885 mit Spendenmitteln errichtet. Da er immer mehr zerfiel und die Stadt Hann. Münden kein Geld hatte, gründete sich im Jahre 2011 ein Förderverein, der mit dem Kräften der Mitglieder und Spendenmittel eine Renovierung in Gang setzte, welche mittlerweile 60.000 € verschlungen hat. Angesicht dieser historischen Daten schmeckten die Waffeln noch besser, der Kaffee war ein bisschen dünn. Bald war der Rückweg angesagt, da es ja früh dunkel werden sollte und unser Coach um 6 Uhr auf dem Geburtstag seiner Großmutter sein musste. Es wurde aber der bequeme Weg über Gahrenberg, Roten Stock, Mariendorf mit Matscheinlagen, Immenhausen, Burguffeln und Calden genommen. Die Radler aus Kassel fuhren an der Fulda wieder nach Hause. Kurz vor der Finsternis waren wir wieder in Weimar, die Kälte war bis auf die Knochen durchgedrungen. Wer mehr über die Tillyschanze wissen möchte: Gaststätte http://www.tillyschanze.de und Förderverein http://www.tillyschanze.org.

 
Mit dem MTB zum Edersee - der Habichtswaldsteig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stephanie Brüning   

Im Oktober 2013 trafen wir uns, um gemeinsam den Habichtswaldsteig zu befahren. Auf den Schwingen des Habichts führt der Habichtswaldsteig auf über 85 km von Zierenberg bis zum Edersee durch eine vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft. Der besonders erlebnisreiche Weg führt über ein meist sanftes Relief und verbindet verschiedene naturräumliche Regionen. Die Wetterprognose war gut und so machten wir uns um 9 Uhr zu sechst auf den Weg. Dass der Name „Steig“ nicht von ungefähr kommt, wurde uns schon bald klar. Dort wo mancher von uns sonst den bequemeren Forstweg nutzt, fuhren wir nun auf so manchem schmalen Trial lang. Sicher waren wir die eine oder andere Strecke schon gefahren, aber es war doch etwas Neues, insbesondere je weiter wir uns von Startpunkt entfernten. Der Weg führte uns auch über Wiesen und das Fahren auf diesem Untergrund war mitunter beschwerlich, vor allem wenn es bergauf ging. Dabei durchfuhren wir eine abwechslungsreiche Basaltkuppenlandschaft mit Wiesen, Wäldern und Bachtälern. Immer wieder wurden neue Perspektiven vermittelt und dabei viele tolle Aus- und Fernsichten geboten. Schließlich machten wir die erste Rast auf einer Lichtung, wärmten uns auf und stärkten uns mit einem Imbiss. Als wir den historischen Bergkamm, die ehemalige Grenze zwischen dem Fürstentum Waldeck und dem des Landgrafen zu Kassel überquerten waren wir schon ein wenig erschöpft. Schließlich sahen wir Schloss Waldeck in der Ferne vor uns liegen. Am Edersee angekommen verließen wir nach 85 km und 2200 hm den Habichtswaldsteig um dann bis zur Staumauer, auf dem Urwaldsteig der den Edersee auf 70 km als Rundweg erschließt, weiterzufahren. Um wieder nach Hause zukommen fuhren wir auf Radwegen zur Bahnstation nach Wega. Von dort ging es mit der Bahn über Wabern nach Kassel Wilhelmshöhe und zurück nach Ahnatal – eine Ankunft im Dunkeln nach über 100km.

 
Der RSC beim Ötztaler Radmarathon PDF Drucken E-Mail

„Ich habe einen Traum…“. So lautet seit einigen Jahren das Motto des Ötztaler Rad-Marathons mit Start und Ziel in Sölden.

238 Kilometer Gesamtstrecke, 5.500 Höhenmeter – vielleicht doch eher ein Albtraum

Vier RSC-Sportler wollten dieser Frage nachgehen. So standen Stephanie Brüning, Sandra Richter, Martin Diederichs und Christian Schäffer am frühen Morgen des 26. August in der Startaufstellung in Sölden – zusammen mit rd. 4.000 anderen Radsportverrückten aus über 30 Nationen.

Startschuss um 6:45 Uhr – das Feld setzt sich hinter dem Wagen des Rennleiters langsam in Bewegung, vorne drin die Favoriten um Ullrich, relativ am Ende das Team ENZIAN (Stephanie, Sandra, Christian). Während sich Martin als bekannt starker Fahrer mit viel Rennerfahrung schnell nach vorne arbeitet, lassen wir es locker angehen. Unser Ziel: Einfach nur Ankommen ! Dass „einfach“ gar nicht so einfach ist, sollten wir bald merken…

Die Veranstaltung spukte schon geraume Zeit in unseren Köpfen herum, gilt sie doch als der Ritterschlag für jeden ambitionierten Radsportler. Und das Finish er-Trikot lockt natürlich ! Streif es über und du spürst die bewundernden und ehrfürchtigen Blicke deiner Vereinskameraden. Der Ötztaler…

„Wann war Kontrollschluss am Brenner?“ Die Frage meiner Frau reißt mich aus meinen Träumen. „12:34 Uhr, glaub ich!“ Damit man noch bei Tageslicht in Sölden ankommt, hat der Veranstalter verbindliche Zwischenzeiten festgelegt, bei deren Unterschreitung die furchtbarste aller Strafen droht: DER BESENWAGEN !

Ein Frösteln durchschauert meinen Körper, was nicht nur an den frischen 6 Grad Außentemperatur liegt.

Auf der Strecke viele Zuschauer, vor allem in den Ortschaften. Der Applaus macht Mut für den ersten Anstieg des Tages: KÜHTAI, 19 Kilometer, 1.200 Höhenmeter

Bald sind wir im leichtesten Gang. Rampen bis zu 18 % Steigung. Bloß nicht zu schnell angehen, der Tag ist noch lang. Oben angekommen streifen wir erst mal die Regenjacke über, da es doch sehr frisch ist. Schnell die Flaschen auffüllen, etwas essen und dann rein in die Abfahrt nach Innsbruck. Saukalt ! Nach rd. 10 Minuten fangen meine Zähne an zu klappern. Wie mag das erst am Abend am Timmelsjoch werden ? Da sind wir noch 500 Meter höher und die Sonne wird schon untergegangen sein !

Durch Innsbruck sind wir rasch hindurch, es beginnt der lange Anstieg zum zweiten Pass: BRENNER, 39 Kilometer , 800 Höhenmeter. Wir finden eine Gruppe mit gutem Tempo und fahren recht zügig immer parallel zur Brennerautobahn. Kurz vor der Passhöhe noch ein Steilaufschwung mit 12 %, das 30er Ritzel hinten leistet gute Dienste. An der Verpflegung der bange Blick auf die Uhr: Wir sind noch im Limit, aber lange aufhalten dürfen wir uns nicht. Avanti, Avanti !!! (schließlich sind wir jetzt in Italien)

Die Abfahrt nach Sterzing absolviere ich zum Glück diesmal ohne Zähneklappern. Viel Zeit zur Regeneration bleibt nicht, um 14:40 Uhr müssen wir auf dem Jaufenpass sein. Dazwischen liegen 16 Kilometer Anstieg mit 1.100 Höhenmeter. Die ersten Kehren kurbeln sich noch gut, doch es wird langsam zäher. Oberhalb der Baumgrenze wird der Blick frei auf den Schlussanstieg zum Jaufenpass. Tiefschwarze Wolken und einzelne Blitze verheißen nichts Gutes für die gefährliche Abfahrt nach St. Leonhard.

 Rund 1 Kilometer vor dem Gipfel herrscht an der Verpflegungsstation Weltuntergangsstimmung. Sturmböen zerren an den Zelten, Regen setzt ein. Nach Auskunft der Rennleitung ist auf der Abfahrt das Wetter extrem schlecht. Außerdem sind wir sehr knapp in der Zeit. Langsam wird mir klar, dass ich die Sache wohl etwas unterschätzt habe. Kaum rennradspezifische Vorbereitung, kein ausgefeiltes Trainingsprogramm, als Generalprobe eine Alpenüberquerung mit dem Mountainbike. Wie kann man so naiv sein?

Jetzt müssen wir zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Viele sagen, der Ötztaler fängt eigentlich erst hinter dem Jaufenpass an. Also Regenklamotten an und hinein in die Abfahrt. Schöööön langsam ! Überall Längsrillen, nasse Fahrbahn, starke Böen peitschen kalten Regen ins Gesicht. Und dann ein Sturz ! Der Wind drückt Sandra eine herrenlose Trinkflache unters Vorderrad, Abflug! Oh Gott, (der schöne neue Karbon-Renner) meine Frau, denke ich. Zum Glück nur leichte Kratzer am Schnellspanner und am Sattel. Sandra zittert wie Espenlaub vor Schreck und Kälte, das aufgeschürfte Knie sieht auch nicht so gut aus. Ein Bus fährt an uns vorbei. Durch die Scheiben sieht man erschöpfte Menschen mit leerem Blick, hinten ein großer Kasten für die Rennräder, am Heck ein großes rotes Schild: BESENWAGEN

Der Fahrer hält und schaut uns fragend an. Wir schauen uns an. Und sehen es im Blick des anderen: Wilde Entschlossenheit. Besenwagen ? Kommt nicht in Frage!  Wir fahren keine 200 Kilometer um dann von so einem dämlichen Bus in Sölden ausgespuckt zu werden!

Also wieder rauf aufs Rad und runter nach St Leonhard. Der Regen wird schwächer und zum Glück wird es spürbar wärmer. Richtung Timmelsjoch zieht der Himmel auf und einzelne Gletscher leuchten in der Sonne. Hoffnung keimt auf !

Der Anstieg zum Timmelsjoch ist rd. 29 Kilometer lang und hat 1.800 Höhenmeter am Stück. Für sich alleine schon eine durchaus anspruchsvolle Tour. Wir haben bereits 190 Kilometer auf dem Tacho und 3.500 Höhenmeter in den Beinen. Aber wir bekommen langsam die zweite Luft ! Die Beine kurbeln wie automatisch. Viel Kraft ist nicht mehr da, wir sind jetzt im Reservemodus. Die letzte Labe Station in Schönau erreichen wir rd. 40 Minuten vor Kontrollschluss. Wenn jetzt kein Einbruch mehr kommt, können wir es doch schaffen. Das „Beste“ haben sich die Veranstalter ganz zum  Schluss aufgehoben. Das Timmelsjoch wird zum Ende immer steiler. Endlose Serpentinen türmen sich im Steilhang über uns auf. Wer bitteschön kommt auf die Idee, hier eine Straße zu bauen? Mussolini ? Na Bravo !

Die Sportkameraden um uns herum sehen auch nicht mehr taufrisch aus. Viele schieben ihr Rad, weil Krämpfe zum Absteigen zwingen oder der Wackelpudding in den Oberschenkeln bei 14 % schlicht den Dienst quittiert. Die Zuschauer feuern uns an, treiben uns nach oben. Dann endlich sehen wir den Tunneleingang an der Passhöhe. Schnell die warmen Klamotten an und rein in die letzte Abfahrt. Zeit passt gut ! Es wächst das Gefühl, dass uns nun nichts mehr in Gefahr bringen kann. Die Abfahrt ist wieder sehr kalt, verläuft aber diesmal ohne weitere Zwischenfälle.

Ortsschild Sölden. Es ist schon ziemlich dunkel. Trotzdem stehen noch viele Menschen am Straßenrand und feuern uns an. Wir biegen von der Hauptstraße nach rechts ein Richtung Freizeitarena und überfahren die Ziellinie nach 13 Stunden. Martin nimmt uns in Empfang und klopft uns auf die Schulter (er ist bereits seit vier Stunden im Ziel, frisch geduscht und umgezogen, Wahnsinn!)

Die Zuschauer im Zielraum beobachten uns mit großem Interesse. Wir spüren die anerkennenden Blicke, auch wenn man mit der Zeit keinen Blumentopf gewinnen kann. Noch vor zwei Stunden waren wir uns einig: Eine solche Strapaze brauchen wir kein zweites Mal.

Ich bin mir da allerdings nicht mehr ganz so sicher.

 

Fotos Copyright by sportograf.com

 
Open Trails Hessen - Mountainbiker gegen ein Bikeverbot in Hessens Wäldern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Von: Thomas Kleinjohann (DIMB e.V.) aus Ingelheim:

Die hessische Landesregierung möchte das Mountainbiken massiv einschränken! Der Entwurf des Hessischen Waldgesetzes vom 25.06.2012 sieht vor, dass Radfahrer nur noch feste Wege befahren dürfen, die ganzjährig mit zweispurigen, nicht geländegängigen Fahrzeugen befahrbar sind. Damit wären alle Singletrails und naturnahen Wege tabu!
Außerdem soll das gemeinsame Fahren von mehreren Radfahrern ggfs. genehmigungspflichtig werden und der Waldbesitzer soll Waldgebiete vereinfacht für Waldbesucher sperren können.
Dies ist ein weitreichendes Verbot und bedeutet das Aus für unseren nachgewiesen umweltverträglichen Natursport! Und dies nicht nur für die Hessen, sondern auch für alle anderen, die die hessischen Trails als Anrainer oder Touristen weiterhin fahren wollen!
Mit Eintrag in die Petition fordern wir: „Weg mit dem diskriminierenden Gesetzesentwurf! Kein pauschales Bikeverbot in Hessen!“.
Bitte zeigt auch Facebook, dass Ihr "Open Trails Hessen" mögt:
www.facebook.com/pages/Open-Trails-Kein-Bikeverbot-in-Hessen/193326687455649?ref=tn_tnmn

Weitere Infos und der Link zum Gesetzesentwurf sind hier zu finden:
www.dimb.de/aktivitaeten/open-trails/gesetzesnovelle-in-hessen

Begründung: Argumente gegen das Gesetzesvorhaben:
•Die Sportausübung ist gem. Art. 62a der Hessischen Verfassung ein Grundrecht, das nicht mit einem neuen Landeswaldgesetz im Handstreich mal eben derart extrem eingeschränkt werden kann.
•Mountainbiken ist eine anerkannte Natursportart mit einer hervorragenden Umweltbilanz und die Sportler haben es nicht verdient, als Waldnutzer „dritter Klasse“ behandelt zu werden.
•Wegesbreitenregelungen wie die hier vorgesehene, schüren erfahrungsgemäß erst die Konflikte, statt für ein vernünftiges Miteinander zu sorgen. Biken würde in Hessen zum Spießrutenlauf auf allen Wegen.
•Die Biker werden damit genau auf die Wege gelenkt, die ohnehin schon stärker frequentiert sind und auf denen schneller gefahren wird. Dort ist auch heute bereits die Unfall- und Konfliktquote höher als auf schmaleren Wegen.
•Vergleichbare Regelungen, wie die 2m-Regel in Baden-Württemberg oder die frühere 2-spurige Regel in Thüringen haben sich nicht bewährt. Thüringen hat diese wieder abgeschafft. In Baden-Württemberg sind die gleichen Tendenzen erkennbar.
•Solche enormen Einschränkungen des Bikesports treffen auch die hessische Wirtschaft! Arbeitsplätze in Tourismus, bei Fahrrad- und Zubehörherstellern sowie im Einzelhandel sind bedroht, wenn das Biken derart reglementiert werden sollte.
•Das Fahren in Gruppen wird nahezu unmöglich gemacht, wenn nach dem Willen des Gesetzgebers alle Waldbesitzer zunächst um Genehmigung gefragt werden müssen. Insbesondere für Vereine mit Tourenangebot eine nicht leistbare Aufgabe.
•Besucherlenkung funktioniert nur lokal / regional und dann über Angebote statt Verbote.
•Schluss mit den Märchen über haftungsrechtliche Probleme der Waldbesitzer wenn Biker schmalere Wege benutzen dürfen. Diese Probleme gab es so noch nie und wird es in der Praxis nicht geben.

Infomaterialien wie Flyer, Plakate, Unterschriftenlisten und Stellungnahmen sowie Presseberichterstattung sind ebenfalls auf www.dimb.de zu finden.

Im Namen aller Unterzeichner.

Ingelheim, 02.07.2012 (aktiv bis 12.08.2012)

 
RSC-Mountainbiker in Oberhof PDF Drucken E-Mail

Am langen Wochenende um den Tag der Deutschen Einheit hatten die Mountainbiker das Vergnügen, das traumhaft schöne Herbstwetter im Thüringer Wald genießen zu können. Unter der Führung von Michael und Roland Pfaar wurden jeweils ausgehend von Oberhof Tagesrunden mit rd. 60 km Länge gefahren. Dass dabei einiges an Höhenmetern und knackigen Wurzeltrails zusammenkam, versteht sich von selbst. Die Mountainbiker erlebten sehr abwechslungsreiche Strecken mit urigen Trails, rasanten Abfahrten und giftigen Anstiegen. Kenner des nordischen Wintersports kamen auch auf ihre Kosten, liegen doch in Oberhof die Trainings- und Wettkampfstätten, in denen Weltmeister gemacht werden. Immer wieder aufs Neue beeindruckten die Teilstrecken auf dem berühmten Rennsteig, welcher von Blankenstein/Saale bis Hörschel/Werra durchgehend auf dem Höhenkamm des Thüringer Waldes verläuft und so immer wieder Ausblicke von fast alpiner Dimension bietet. Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle den vielen Thüringer Rostbratwürsten, die uns im Zustand schwerer Erschöpfung Trost spendeten und neuen Mut schöpfen ließen…

 
TRANSALP – Mit dem Fahrrad zu den Murmeltieren PDF Drucken E-Mail

Die beiden Heckershäuser Sandra Richter und Christian Schäffer kehrten Ende August von ihrer zweiten Alpenüberquerung mit dem Mountainbike zurück. Nachdem bei der Premiere im August 2010 die Route von Mittenwald durchs Karwendel, die Tuxer Alpen und die Dolomiten zum Gardasee führte, entschieden sich die beiden Radsportler des RSC-Weimar-Ahnatal in diesem Jahr für den Startort Oberstdorf im Allgäu.

Nach Übernachtung im Berggasthof Einödsbach (der südlichste Gasthof Deutschlands) musste gleich zu Beginn der Tour der mit Drahtseilen und Leitern gesicherte Steig am Schrofenpass bezwungen werden. Weiter ging es durch das Lechquellengebirge zur wunderschön gelegenen Freiburger Hütte am Formarinsee. Nach schwerer Abfahrt nach Dalaas mit einigen Tragepassagen und Überschreitung des Kristbergsattels wurde das erste Nachtquartier in Silbertal aufgeschlagen. Am nächsten Morgen folgten 700 Höhenmeter steile Schotterpiste das Silbertal hinauf und anschließend unterhalb des Patteriol nochmals 700 schweißtreibende Höhenmeter zumeist schiebend und tragend bis zur Heilbronner Hütte. Die anschließende Abfahrt über Kops-Stausee und Galtür zum zweiten Quartier in Ischgl bot willkommene Erholung für die Schinderei des Tages. Der dritte Tag begann mit dem Aufstieg durch das Fimbertal. Zuerst steil auf Asphalt, später sanfter ansteigend auf Schotter zog sich die Piste durch das einsame Hochtal unterhalb des imposanten Fluchthorns. Nach Überquerung der Schweizer Grenze und Erfrischung in der Heidelberger Hütte musste noch eine gute Stunde bis zum Fimberpass geschoben und getragen werden. Dann folgten 1.600 Höhenmeter am Stück Abfahrt hinunter an den jungen Inn. Ab da hieß es gleich wieder kurbeln und zwar hinauf zur spektakulären Uina-Schlucht. Ab hier war wieder Schieben und Tragen angesagt, bestand der Pfad doch lediglich aus einer rund einen Meter breiten in den senkrechten Fels geschlagenen Röhre. Nach dieser bestandenen Mutprobe konnte auch das kleine Gewitter am Schlinigpass die beiden Mountainbiker nicht aus der Fassung bringen. Das Nachtquartier in Schlinig bot würzig-frische Almluft und Südtiroler Leckereien. Am vierten Tag wurden auf der Abfahrt ins Vinschgau und den nadelbedeckten Waldwegen Richtung Ortlermassiv die Beine etwas geschont, um Kraft für die noch kommenden drei schweren Etappen zu sammeln. Geschlafen wurde in Trafoi mit Blick auf die vergletscherten Felshänge des Ortler. Der fünfte Tag begann an der Kehre Nummer 46 der Stilfser-Joch-Straße. Auf den Spuren des Giro d`Italia schlängelt sich die Asphaltstraße bis zur Kehre mit der Nummer 1 auf über 2.700 Meter Meereshöhe. Den Touristenrummel am Stilfser Joch verlassend ging die Fahrt weiter in grandioser Hochgebirgskulisse zur Bochetta di Forcola und von dort über den Lago di Cancano und Bormio nach Santa Catarina di Valfurva, wo die Unterkunft bezogen wurde. Tag Sechs führte die beiden Heckershäuser am Vormittag über den Gavia-Pass nach Pezzo und von dort in atemberaubenden Serpentinen zur Montozzo-Scharte. Die Abfahrt zum Lago di Pian Palu forderte große Aufmerksamkeit und die ein oder andere Trageeinlage, die restliche Strecke auf vorbildlich angelegtem asphaltiertem Radweg nach Dimaro war ein Hochgenuss in der wärmenden Abendsonne. Der Abschlusstag bot noch einmal grandiose Kulisse entlang der Felsentürme der Brenta über Madonna di Campiglio, Lago di Valagola und Bärenpass. In Stenico und Ponte Arche spürte man bereits die flirrend heiße mediterrane Luft und kurz hinter dem Passo Ballino erblickten die beiden zum ersten Mal auf dieser Tour das Ziel: den Gardasee. Zufrieden mit der sportlichen Leistung und dankbar für das tolle Wetter und die vielen Eindrücke ohne nennenswerte Blessuren und technische Defekte schmeckte das Eis am Riva Piazza Catena ganz außergewöhnlich lecker… Gefahren/Geschoben/Getragen wurden an sieben Fahrtagen insgesamt 420 Kilometer, davon ca. 14.200 Höhenmeter bergauf. Fünf Pässe lagen über 2.500 Meter Meereshöhe. Eine feine Schinderei, die ohne das regelmäßige Training mit dem RSC-Weimar-Ahnatal (Treffpunkt Samstag, 14:00 Uhr in Weimar, Unter der Linde) in dieser Intensität wohl nicht möglich gewesen wäre.

 
3 Starter vom RSC in Riva! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

22.000 Mountainbiker feiern mit über 100 Ausstellern ein ausgelassenes Festival. Nirgend wo wird der Saisonauftakt im Mountainbiken besser gefeiert als am Gardasee. Drei tolle Tage mit vollem Programm liegen nun hinter uns. Ein Highlight war sicherlich der Rocky Mountain BIKE Marathon powered by Vaude, der in diesem Jahr mit 2.200 Teilnehmern bis auf die letzte Startnummer ausgebucht war.

Sabine Schillbach belegte den 26. Rang in der "Ronda Facile Woman", in der insg. 60 Damen verschiedener Altersgruppen teilnahmen. In der Klasse "Ronda Piccola Senior Master Men" belegte Horst Schillbach den 56. Rang und Roland Pfaar den 67. Rang.

Nach dem gelungenen Saisonauftakt am Gardasee steht nun das Sympatex BIKE Festival in Willingen vor der Tür. Vom 11. bis 13. Juni wird das Hochsauerland dann zum Mekka für alle Mountainbiker!

 

 

  

 
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