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Mountainbiking - Mit dem Rad Querfeldein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   
Montag, den 11. April 2011 um 16:23 Uhr

Seit Ende der 70 er Jahre wird der sogenannte Mountainbike-Sport betrieben. Den Grundstein dieser Sportart legten einige US-Amerikaner, darunter z.B. Gary Fisher (siehe Bild), die in Kalifornien/USA „normale Fahrräder“ so umrüsteten, dass sie damit waghalsige Fahrten abseits normaler Straßen unternehmen konnten. Verstärkungen der Gary FisherRahmen, Laufräder, Bremsen und die Erweiterung der Übersetzungen wurden schnell auch von der Fahrradindustrie aufgenommen und verhalf dem bis dahin eher zur reinen Fortbewegung dienenden Fahrrad zu einem neuen und sportlichen Image und hohen Verkaufszahlen durch einen zunehmend wachsenden Kundenkreis. Auf der Basis dieses neuen Fahrradttyps entstanden sehr schnell neue und attraktive Rennsportarten, die viele Anhänger fanden und dem Radsport insgesamt neue Impulse verschafften. Die Cross-Country-Rundstreckenrennen sind seit Jahren als olympische Disziplin anerkannt. Das Wesen des Mountainbike-Sports ist die Austragung im freien Gelände, auf befestigten oder unbefestigten Straßen, Wegen und Pfaden („trails“) durch Feld, Wald oder Wiesen. Wettkämpfe werden nach festen Bestimmungen, u.a. auch nach Umweltrichtlinien, ausgerichtet. Dabei können sowohl Sportler mit einer Rennlizenz des Bundes Deutscher Radfahrer, als auch sogenannte Hobbyfahrer ohne Vereinszugehörigkeit in eigenen Klassen ihr technisches Fahrkönnen und ihre körperliche Leistungsfähigkeit messen. Beim RSC ist eine wegeschonende Fahrweise Standard. Samstags um 14.00 Uhr trifft man sich „Unter der Linde“ in Weimar, um dann im Dörnberg Gelände Richtung Zierenberg oder im Habichtswald zu biken. Freude an der Natur verbindet die Mountainbiker mit Wanderern und Spaziergängern die in den meisten Fällen konfliktfrei verlaufen. Doch einmal entstehende Spannungen werden durch ruhiges, souveränes Auftreten entschärft. Fußgänger erschrecken oft, wenn sich Mountainbiker allzu schnell nähern. Wer sich rechtzeitig bemerkbar macht und grüßt, zeigt, dass unter jedem Helm ein Mensch steckt. So können alle Gäste des Waldes dazu beitragen, einander schätzen zu lernen.

 

Auskünfte erteilen:

Thomas Scheffler   05609/2168

Markus Ahlemeyer 05673/920944

Christian Schäffer   05609/8078732