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RTF / Radwandern


Wanderfahrt für E-Biker PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Der RSC will neuen Schwung in seine Abteilung der Wanderfahrer bringen und lädt alle Interessierten zum gemeinsamen Radeln ein. Am Samstag, 08. April starten jeweils zwei Gruppen in Ahnatal-Weimar, "Unter der Linde". Es geht über 42 Kilometer Strecke, gefahren wird in 2 Tempogruppen. Nach etwa der Hälfte der Strecke wird eine Rast in einer Gststätte, Café oder Eidiele eingelegt. Die Zielgruppe besteht in erster Linie aus Fahrern von Elektrorädern, aber auch Nutzer anderer Räder sind herzlich willkommen!

Die Fahrten gehen durch landschaftlich schöne Abschnitte, Straßen werden möglichst gemieden.

Stattdessen werden Nebenstraßen, Radwege oder geteerte Wirtschaftswege bevorzugt.

 
Bundesradsporttreffen 2014 PDF Drucken E-Mail

Es war ein Bundesradsporttreffen der Superlative, das vom 27. Juli bis 2. August 2014 in Werne (zwischen Münster und Dortmund) stattfand. Ein solch umfangreiches, liebevoll zusammengestelltes Programm sowohl bei den täglichen Touren als auch als Umrahmung hat es wohl noch nie gegeben. Nun fand es ja auch in der Hochburg des Radsports mit der größten Dichte aktiver Vereine statt. Am Eröffnungstag fuhren 1250 Radler, in der Woche täglich etwa 550.

Neu war, dass jeder Teilnehmer ein Kärtchen zum Scannen erhielt, sodass es bei Anmeldung und Kontrollen besonders schnell ging. Neu war auch, dass manchmal auf den Touren die Kontrollpunkte an sehenswerte Orte gelegt waren: stattliche Bauernhöfe, Burgen oder Schlösser, eine Wallfahrtskirche.

Nach der täglichen Tour gab es, ausgehend vom Festplatz im mittelalterlichen Stadtkern von Werne, Stadt- und Kneipenführungen, Museumscafé mit Verkleiden, Grillen im Kloster zusammen mit den Mönchen, und einmal konnte man bei einem Radrennen mit innerstädtischem Rundkurs zusehen.

Nächstes Jahr ist das Bundesradsporttreffen in Boltenhagen an der Ostsee.

 

 
Radfahren und Baden in Ungarn PDF Drucken E-Mail

13 Mitglieder des RSC, dazu drei Gäste, waren vom 16. bis 30. Mai 2013 in Bük/Ungarn. 

Die Reisen nach Bük haben für den RSC  seit über 30 Jahren Tradition. Bük ist ein Kurort mit einer kräftigen Schwefelwasserquelle kurz hinter der Grenze zu Österreich. Baden und Radfahren lässt sich dort ideal kombinieren. Der Ort liegt in der Ebene und man kann, je nach Geschmack, nach Süden und Osten flache Strecken fahren, nach Norden zum Neusiedler See hin ist es wellig und im Burgenland im Westen sind die allerletzten Ausläufer der Alpen mit ordentlichen Steigungen. Nach dem Fahren entspannt man sich im heißen Schwefelwasser. Ermüdungen der Muskeln sind schnell aufgehoben, wie neu entsteigt man dem Wasser, das außerdem die Haut pflegt, dass man sich selbst nach langem Aufenthalt darin nicht einzucremen braucht. Dann war man fit für das Training am nächsten Tag. Wenn man dann auf das Rad wollte. Denn auch in Ungarn hat es in der Zeit manchmal geregnet, und es war meist kühl. Jedoch war kein Tag komplett verregnet, und man konnte täglich fahren.

Untergebracht waren alle in Ferienwohnungen, die zwar einfach eingerichtet waren, aber alles hatten, was man braucht. Sie waren recht preiswert. Auch das Essen in den Restaurants - Spezialität Enten - war nicht teuer.

In früheren Zeiten hat sich der RSC mit dem Bus nach Bük fahren lassen. Dieses Jahr gab es zu wenig Teilnehmer dazu. Deshalb mussten alle privat ca. 950 km mit dem Auto anreisen.

Unterwegs mit dem Rad konnte man feststellen, dass es Ungarn nicht so gut geht. Überall zu verkaufende, leerstehende und verfallene Häuser, in Bük, wo man wohl mit mehr Badegästen gerechnet hat, verfallen sogar neue Häuser. Und die Straßenbeläge sind oft schlecht. Die "Straße" vor der Kellerwerkstatt, in der man sich kompetent und preiswert seine Räder mit chinesischem Material reparieren lassen konnte, ist besonders schlimm. Sie hat so viele tiefe Schlaglöcher, dass man eigentlich nicht darauf mit dem Auto fahren konnte.

Für alle war es ein abwechslungsreicher und angenehmer Sporturlaub.

 
GPS-Strecken "Straße" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Dank unseres Vereinsmitglieds Günter Börner liegen uns nun alle 24 Standard-Touren als GPS-Daten vor!! Sie können entweder über den Monatsplan (Überschrift anklicken) auf die Strecke gelangen oder den Button "GPS-Strecken" nutzen.

 
Vereins-Jahreswanderfahren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Im Downloadbereich findet Ihr ab sofort die aktuelle Bundesligatabelle "Vereins-Jahreswanderfahren". Im Jahr 2008 waren wir mit über 211.000 km die Nummer 1 Bundesweit! Gelingt uns das in diesem Jahr wieder?

 
BDR-Jahresauswertung Wanderfahren 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Ab sofort ebenfalls im Downloadbereich zu finden, die Jahresauswertung des BDR der Wanderfahrer: Zur Tabelle

 
Bundes-Radsport-Treffen 1984 bis heute PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Nach fünfmaligem Gewinn konnte die Radwandergruppe den heißbegehrten goldenen Gregors-Nissen-Wanderpreis für immer nach Ahnatal holen! Hier findet Ihr die Tabelle, die die Ergebnisse des RSC-Weimar-Ahnatal von 1984 bis heute darstellt: Tabelle

 
Radsportveranstaltung 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Die fleißigen Mitglieder des RSC-Weimar-Ahnatal haben sich, wie in jedem Jahr, sehr gut auf die Veranstaltung vorbereitet: So wurden die 3 Strecken hervorragend ausgeschildert, der Stützpunkt in Liebenau vorbereitet, Getränke und allerlei Verpflegung bereitgestellt, um nur einige Arbeiten zu nennen. Über 30 Kuchenspenden wurden pünktlich zur Veranstaltung abgegeben, alleine das Kuchenbuffet zieht immer wieder viele Gäste an! Aber die Wetterdienste hatten es prophezeit: In Nordhessen am Vormittag regen… Leider sollten sie dieses mal recht behalten: Gegen 10.00 Uhr wurden die ersten Teilnehmer der Ahnataler Radtouristikfahrt (RTF) vom Regen heimgesucht. Die Wettervorhersage dürfte wohl auch der Grund für die „nur“ 150 Starter bei der RTF gewesen sein, hat man doch bei gutem Wetter doppelt so viele Teilnehmer! Parallel zur RTF läuft traditionell der Herkulespokal im Kunstradfahren. Während sich die jüngeren Sportler über persönliche Bestleistungen freuten, glänzten die Elite-Fahrer mit Weltbestleistungen. Der ausrichtende RSC Weimar-Ahnatal dominierte die beiden Disziplinen mit den höchsten Starterzahlen. Nina Langlotz, frisch in den Hessenkader aufgenommen, überzeugte bei den Schülerinnen U13 mit einem sehr sauberen Programm und sicherte sich mit neuer persönlicher Bestleistung den Sieg vor Vereinskameradin Hanna Reichmann. Platz drei ging an Vanessa Neufang (RV Hümme). Ein ähnliches Bild bot sich auch bei den Schülerinnen U11. Hier wurde Hessenmeisterin Sophie Simon (RSC), ebenfalls neue Kader-Athletin, ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie gewann vor Celina Schneider (RSC) und Lea Holstein (Weiterode). Abgerundet wurde die Erfolgsbilanz des Ausrichters durch Felix Schulze, der allerdings bei den Schülern U15 ohne Konkurrenz startete. Mit dieser guten Gesamtleistung errangen die RSC Kinder auch den Mannschaftspokal, den sie als gute Gastgeber aber an den zweitplatzierten RV Hümme abgaben. Bei den Nachmittagswettbewerben gab es dann echte Highlights zu bewundern. Bei den Zweier Frauen zeigten die Nationalfahrerinnen Tabea und Louisa Saamen (Liemer RC), wie ästhetisch schön Kunstradfahren auf höchstem Niveau sein kann.

Fotos: Klaus Kinne

 
Reinhardswald-Rundfahrt 2012 PDF Drucken E-Mail

Dieses schöne Ereignis wurde am 13. Mai 2012 bereits zum 30. Mal von der Zweiradgemeinschaft Kassel angeboten. Start und Ziel war die Gesamtschule Vellmar. Man konnte wieder zwischen vier Streckenlängen wählen: 41, 74, 115 oder 151 km, wobei richtig in den Reinhardswald, vorbei an der Sababurg, nur die beiden längeren Touren führten. Die längste Tour ging bis Helmarshausen, allerdings ohne geradlinige Streckenführung. Der RSC Weimar-Ahnatal war auf allen Strecken vertreten und mit 13 Leuten der Verein mit den meisten Teilnehmern, gleichauf mit dem TSV Ippinghausen, der in letzter Zeit nicht zuletzt dank niedriger Vereinsbeiträge und großzügig gesponserter Kleidung einen guten Mitgliederzuwachs hatte. Knapp 220 Radfahrer insgesamt waren gestartet, etwas weniger, als sich die Veranstalter erhofft hatten. Wahrscheinlich hatten sich etliche Leute durch die 2°C kurz vor Start abhalten lassen. Jedoch war es kein schlechter Tag zum Radfahren, kühl, aber häufig sonnig. Im Ziel beim geselligen Ausklang leichtes Frösteln, hätte es nicht ein heißes Thema gegeben, gleich an zwei Tischen: die zunehmend ruppigen Umgangsformen unter Radfahrern und den Autofahrern gegenüber. Darüber wird noch mehr zu reden sein.

 
RTF-Fritzlar PDF Drucken E-Mail

Recht neu in der Ausrichtung von Radtourenfahrten (RTF) ist der SC Fritzlar. Dies war seine dritte. Um die Startzeit am Morgen des 4. Septembers regnete es heftig, und die erwarteten Gäste blieben aus. Statt der erhofften 150 kamen nur ungefähr 50. Der RSC Weimar-Ahnatal war mit vier Leuten am Start in Fritzlar. Auch wenn der Veranstalter noch nicht so lange „im Geschäft“ ist, haben seine RTF-Strecken den Ruf, mit die schönsten in Hessen zu sein. Die längte führt über Höhen rund um den Edersee. Die kurze über 48 km geht u. a. über den gut geteerten Ederauenweg, der auch von Scharen anderer Radfahrer, offensichtlich Wochenendausflügler, besucht war. Auf dem Rückweg ging es ab Ungedanken hinauf nach Rothhelmshausen, einem hohen, entlegenen Ort, an dem die wenigsten Leute jemals gewesen sind, und dann in rasender Fahrt hinab, die Stadt Fritzlar in der Ferne immer vor Augen. Weil trotz der liebevoll ausgewählten Strecken und der weit überdurchschnittlichen Verpflegung (Würstchen! Bionade! Joghurt!) die Beteiligung so gering war, waren die Veranstalter traurig über die geringe Solidarität unter den Radvereinen in Nordhessen. Das Prinzip „Geh ich zu deiner RTF, kommst du zu meiner“ war nicht eingehalten worden. Der teilnehmerstärkste Verein war der aus dem niedersächsischen Northeim. Ein illustrer Radfahrer, der sich durch den Regen in der Frühe selbstverständlich nicht hatte abschrecken lassen, war Angelo aus Homberg, der öfter einfach so nonstop nach Hamburg fährt und kürzlich mit dem Rad nach Jerusalem gefahren ist, in 20 Tagen auf dem Landweg.

 
Tour de Niedenstein PDF Drucken E-Mail

Niedenstein müsste besser Hohenstein heißen, denkt man jedes Jahr wieder, wenn man sich zum Start der RTF begibt: immer weiter hoch den Berg, dasselbe am Ende der Tour, wenn man ganz zum Schluss eine ordentliche Steigung hoch muss. Das kennt man schon, denn die Tour fand in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt. Und immer, immer regnet es, dachte ich noch, als ich früh morgens dorthin aufbrach. Einmal, so sagte mir ein Veranstalter, waren wegen des Regens so wenige Fahrer gekommen, dass man den üppigen Rest der Bananen dem Kleintierzoo schenken musste. Jedoch war es wieder trocken beim Start um 8:00 Uhr am 7. August dieses Jahres.

Die Tour nannte sich Kleeblatt, weil es – in Niedermöllrich – nur eine einzige Kontroll- und Verpflegungsstelle gab, die z. B. bei der Strecke von 111 km dreimal aufgesucht wurde. Eine einzige zentrale Stelle hat zweifellos den Vorteil, dass wenig Helfer viele Tourteilnehmer betreuen können. Der Nachteil ist, dass man sich als Fahrer etwas genarrt fühlt, weil man trotz vieler Kilometer nicht recht voran kommt. Überall und nirgends war man unterwegs, um Felsberg herum oder um Borken oder um Wabern. Zum Ausgleich gab es frischen Bäckerkuchen, jede Runde eine andere Sorte. Vom RSC Weimar-Ahnatal nahmen sechs Leute teil, die jedoch nicht zusammen in einer Gruppe fuhren, denn Alter und Leistungsfähigkeit sind zu unterschiedlich.

Im Ziel, bei der bemerkenswert guten Bratwurst, unterhielt ich mich mit der Wanderwartin eines anderen Vereins. Sie war allein unterwegs gewesen, zu wenig Interessenten auch dort. Vielleicht sei eine Ursache der etwas unzulängliche Begriff des Wanderfahrens. Einmal seien zu ihr Leute gekommen, die erbost waren, weil nicht so langsam und behäbig gefahren wurde, wie sie es sich vorgestellt hatten. Um sprachlich mehr Klarheit zu schaffen, laufen neuerdings bei Verkehrsexperten Gespräche, ob nicht im Deutschen der Begriff Radfahren durch das niederländische Fietsen ersetzt werden sollte. Weil es die Vielfalt der Radfahrmöglichkeiten besser ausdrücken kann, z. B. Sportfietsen, Geländefietsen, Springfietsen, Kunstfietsen. Früher, als es noch Velocipeds gab, hießen diese auf Plattdeutsch „Fieluhzipehs“. Da wäre auch auf Deutsch eine Anknüpfung. Warten wir´s ab, was daraus wird.

 
Was los in Losheim! PDF Drucken E-Mail

Ein Bundesradsporttreffen zur Abwechslung in Süddeutschland, das hatten wir uns gewünscht. Im Saarland fand es dieses Jahr statt, vom 23. bis 31. Juli.

Losheim am See war der kleine Ort des großen Geschehens. Obwohl es dort nur einen kleinen Radverein mit 15 Mitgliedern gibt. Andere Vereine aus der Region gehörten mit zu den Veranstaltern. Mit großem Eifer war vorbereitet worden. Denn das Saarland – bergig, waldig, strukturschwach – braucht Tourismus.

Man hatte sich vorher erkundigt, mit wie vielen Gästen man rechnen könne. Von täglich 150 bis 200 Teilnehmern war man ausgegangen, wie seinerzeit in Bad Arolsen. Dann kamen aber erstaunliche 450 Radler täglich. Da sie unterwegs verpflegt werden, gab es temporäre Versorgungsengpässe, z. B. Nutella war ausverkauft. Aber alle waren willkommen.

 Eine Woche lang gab es täglich Radtourenfahrten mit drei Strecken über 100, 70 und 40 bergige Kilometer: die schönste 100-km-Strecke, die teilweise durch fast alpine Landschaft ging, hatte 1450 Höhenmeter. Zum Auftakt des Treffens hatte man zusätzlich einen Radmarathon im Angebot. Als er startete, war es 8 Grad C. Es sei der kälteste Juli im Saarland seit Menschengedenken, war zu hören. Trotzdem machten 150 unerschrockene Sportler mit. Allgemein hat der ständig wolkenverhangene Himmel wenig gestört.

 Liebevoll bis ins Detail war die Durchführung. Dabei hatten es die Veranstalter schwer, denn die Dr. Röder-Halle, die Zentrale der Veranstaltung, ist baulich in einem so abgewirtschafteten Zustand, dass man dachte, ja, hier ist wirklich das Armenhaus der Republik und Dr. Röder kann kein guter Mensch gewesen sein, wenn man solch einen Bau nach ihm benennt. Jedoch nach vollbrachter Tour gab es jeden Tag Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie warme Duschen inklusive Handtuchverleih, und dazu, extra herbeigeschafft, große Spiegel und eine Station mit vielen Fönen, sodass man gleich wieder manierlich aussehen konnte. Trotz sperriger Optik: so lange und so gemütlich hat man noch nie an den frühen Nachmittagen im Anschluss an die Touren des Bundesradsporttreffens zusammengesessen. Und jeden Tag gab es nachmittags eine Bustour zu touristischen Höhepunkten.

 Vom RSC Weimar-Ahnatal nahmen zwei Mitglieder am diesjährigen Bundesradsporttreffen teil, wenn auch nicht die ganze Zeit. In anderen Jahren waren es mehr. Ich habe mich gelegentlich einer Aachener Gruppe angeschlossen, die mit 47 Leuten angereist war. „Ihr werdet Kilometerkönige. Vor fünf Jahren wollte mein Verein das werden, hat aber nicht ganz geklappt. Und nun fahre ich hier ganz alleine. So ändert sich alles.“ – „Bist du aus Salzgitter?“ Salzgitter hatte auch mal einen teilnehmerstarken Verein. – „Nein, Weimar-Ahnatal.“ Unbekannt bei den Aachenern.

 Im nächsten Jahr ist das Bundesradsporttreffen wieder in Süddeutschland, in Ulm. Es wird nicht ganz einfach sein, die Herzlichkeit bis in die Kleinigkeiten wieder zu erreichen.

 Elisabeth Herms-Lübbe

 
RTF-Route in Google Maps PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

25. Ahnataler Radtouristikfahrt auf einer größeren Karte anzeigen
 
RSC-Radler auf "Malle" - Teil 2 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 26. April 2011 um 17:27 Uhr

Die 17 Teilnehmer des Radsportclubs, die nun alle guter Dinge und unverletzt aus Mallorca wieder hier eingetroffen sind, haben gemeinsam in den zwei Wochen Anfang April insgesamt ca. 14 000 km für den Verein "erradelt". Sie waren zusammen 1017 Jahre alt, das Durchschnittsalter betrug 64,3 Jahre, das Altersspektrum ging von 49 bis 86 Jahre. Man sieht, Radfahren hält alle fit. Und es geht weiter hier in Nordhessen, von einem Radler Paradies ins nächste: Die Wanderfahrten in die Umgebung finden fortwährend statt, bei dem sommerlichen Wetter mit starker Beteiligung und viel Schwung, nicht zuletzt dank des Trainings auf Mallorca. Eine Slideshow mit vielen Bildern gibt es auf den Seiten unserer Vereinskameradin Elisabeth Herms-Lübbe: Slideshow

 
RSC-Radler auf "Malle" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   
Dienstag, den 05. April 2011 um 13:45 Uhr

Mit 17 Wanderfahrern war der RSC Weimar Ahnatal vom 2. bis zum 16. April zum Radtraining auf Mallorca. Mittlerweile ist es Tradition für den Verein, im Frühjahr dort zu trainieren, so wie es viele ambitionierte Radfahrer tun. Mallorca ist ein Paradies dafür, sowohl wegen der Schönheit und Vielseitigkeit der Landschaft als auch wegen des Wetters. In diesem Jahr hat es nicht einen einzigen Tag geregnet und es war sommerlich warm. Das Radwegenetz ist besonders im Norden in der Nähe der Bucht von Alcudia hervorragend ausgebaut, man kann dort sowohl flache Strecken fahren als auch Berge angehen. Das Hotel überzeugte wieder mit bester Sportlerverpflegung. Viele Kilometer wurden gesammelt, von denen noch berichtet wird.

 
Frühjahrstouren PDF Drucken E-Mail
Montag, den 28. März 2011 um 14:22 Uhr

Hinaus in den Frühling, hieß es für die Radwanderer des RSC Weimar-Ahnatal am Wochenende des 26./27. März. Sonnabends war das Café im Gesundbrunnen in Hofgeismar mit seinem guten Kuchen das Ziel, das sieben Fahrer ansteuerten, sonntags Hann. Münden, erreicht von 12 gutgelaunten Leuten. Beide Strecken sind Klassiker für den Verein. Jetzt dienten sie auch zur Vorbereitung des gemeinsamen zweiwöchigen Aktivurlaubs in Mallorca, der am 2. April beginnt und an dem 17 Mitglieder teilnehmen.

 

 
Goldmedaille für Goldtour PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 26. März 2011 um 14:02 Uhr

Viele waren schon da, viele wollen noch hin: zum Radmarathon rund um den Bodensee. Jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende findet er statt: 220 km, durch drei Länder, 12 Stunden Zeit, verschiedene Start- und Zielorte rund um den See, sodass sich die Radlermengen (ca. 2000 Teilnehmer insgesamt) gut verteilen. Man kann auch kürzere Strecken fahren. Es ist eine Schweizer Veranstaltung und es gibt, wie in Deutschland, keine Zeitnahme.

Ich wollte pünktlich um 7:00 Uhr starten, um ein gutes Zeitpolster zu haben, z. B. für Panne, Gegenwind und/oder Verirren. Man hätte bis 9:00 Uhr starten können. Es gab Startnummern, die man sich ans Fahrrad binden musste, und eine Startkarte, die an den Kontrollstellen abgestempelt wurde, und auf der ein Abschnitt für die Benutzung der Fähre war. Denn nicht der ganze Bodensee wird umrundet, ein Teil wird ausgespart und die Fähre zwischen Konstanz und Meersburg benutzt.

Ich wollte allein fahren. Begleiter hatte ich keine gefunden. Die meisten Teilnehmer hingegen reisen in Gruppen an und fahren dann zusammen. Das hat den Vorteil, dass man es etwas gesellig hat und durch Fahren im Windschatten schneller voran kommt, und den Nachteil, dass man immer seinem Vordermann aufs Hinterrad schauen muss, um nicht zu stürzen, und  man sieht nicht viel von der Gegend. Und man muss sich im Tempo anpassen.

Die Dunkelheit ist gerade gewichen, als ich in Stein am Rhein die Startformalitäten erledigte und mich auf die Strecke begab. Ich hatte vorher nur wenig gefrühstückt und trank von dem bereitstehenden Flauder. Alles Chemie, dachte ich zuerst bei dem starken, wenig vertrauten Aroma, als ich merkte, das ist ja Holunder, sowohl Blüte als auch Fruchtsaft. Nicht schlecht als Erfrischung.

Es sollte ein schöner Tag werden, aber zwischen Stein am Rhein und Radolfzell hing noch schwer der Frühnebel, sodass ich meine Brille abnehmen musste. Wir fuhren häufig auf gut ausgebauten Radwegen. Wie Leuchttürme standen orange gekleidete, sehr jugendliche Helfer immer dort, wo man aufpassen musste, jedoch sagten sie nichts und gestikulierten auch nicht, das war etwas befremdlich.        

Die erste Etappe war die längste, ca. 50 km bis Meersburg. Wir fuhren nicht immer am See entlang, sondern auch durch etwas welliges Gebiet mit Apfelbäumen in Reihen, schon voll behangen, alle unter Netzen. Ich war hungrig. Die Fische im Bodensee sind neuerdings auch hungrig, denn das Wasser ist zu sauber geworden, so kann das gehen. In der Ferne sah man manchmal im Morgenlicht als bizarre Kette die Alpen. Konstanz kam, die Fähre, eine kleine Ruhepause. Mit mir waren wohl 50 Radfahrer darauf. In Meersburg noch ein kleines Stück, dann kommt die Kontrollstation mit der Verpflegung, davon ging ich aus. Dann ein Hinweisschild zum Rechtsabbiegen, ein Waldstück an der Straße. „Achtung, herunterschalten“ stand darauf. Was für eine putzige Umschreibung für den Verpflegungspunkt, dachte ich noch, und dann sah ich, das war wörtlich gemeint: Es ging steil bergauf. Da musste ich erstmal absteigen. Ausgerechnet an der Stelle hatte sich der Fotograf für die gewerblichen Bilder von der Tour aufgebaut, damit die Radfahrer nicht so schnell davongehuscht sind. Noch ein kleines Stück weiter, und es gab wirklich etwas zu essen und zu trinken.

Ich hätte es wissen müssen! Dennoch nahm ich von den isotonischen Getränken, für die ein Sponsor gesorgt hatte, dazu Powerriegel und solche Sportlerkekse, alles gut gemeint. Ich vertrage das nie. Schon bald war mir übel. Mein Fehler. Aber weiter. Irgendwann in einem Dorf war der Laden noch auf, ein riesiger Becher Kaffee, Käsebrötchen und die Welt ist wieder in Ordnung. Wenn ich längere Strecken fahre, privat und ohne Veranstaltung, sind das meine normalen Versorgungsstellen: Tankstellen und die Bäcker in den Supermarkt-Vorkassenbereichen, schnell und effizient, nach zehn Minuten ist man wieder draußen, und der Kreislauf geht nicht so sehr zurück. An den sechs Verpflegungsstellen rund um den Bodensee musste man alles kaufen, was nicht Wasser, Sportgetränk, Kuchen, Kekse, Riegel oder Trockenobst war, das ist beim Laufen anders, selbst in Biel in der Schweiz beim 100-km-Lauf.

Bald kam Bregenz mit dem schmalen Uferstreifen. Schon vor der Stadt staute sich der Autoverkehr, da konnte man froh sein, auf dem Fahrrad zu sitzen. Allerdings gab es auch für uns einige rote Ampeln, was soll man machen. Dann kam eine Stelle, an der ich mit mir selbst kämpfen musste: der Fabrikverkauf von Wolford. Die haben elegante und hochelastische Damenbekleidung. Ich liebe die Schlauchröcke der Firma, die ich im zivilen, nicht so sportlichen Leben gern auf dem Fahrrad trage. Es sind welche von den wenigen Kleidungsstücken, die seit Jahrzehnten unverändert sind, bis auf die Farben. Sollte ich schnell rein, einen rausholen? Die hätten sich aber gewundert, wenn ich da mit meinen Radklamotten von der Rundfahrt erschienen wäre, denn, wie ich zwei Tage später merkte, als ich auf dem Rückweg nach Haus dort war, geht es darin vornehm und ziemlich teuer zu. So kam ich später doch noch zu einem neuen Radrock.

Dann war Österreich vorbei und die Schweiz hatte uns wieder. Die Reklame am Straßenrand in Schwyzer Dütsch nervte. Die Österreicher tun doch auch nicht so was! Irgendwie ziemlich provinziell.

Die Strecke war gut ausgeschildert mit manchmal etwas eigenwilligem Text auf den Schildern. „Polizeiliche Vorschrift“ für die Benutzung von Radwegen. Im letzten Jahr war ein Teilnehmer frontal in ein Auto geknallt, als er es nicht tat. Die Schilder waren rot und man gewöhnte sich gut an sie. Einmal war da ein ähnlich geformtes rotes Schild mit der Aufschrift „Seniorenwohnheim“, auch dahin sah ich jemanden im Tran abbiegen.

Andere Radfahrer ließen sich massieren oder legten sich in die Sonne, ich hingegen hielt mich nie lange an den Kontrollstellen auf. Denn vom Laufen steckt mir die Angst vor dem Zeitlimit in den Knochen. Einmal floss in Strömen Rivella, dieses Molkegetränk, das es in Deutschland selten gibt, aber für das all die vielen Radfahrer ungewollt Reklame machen, die mal auf Mallorca trainiert und sich dort ein bedrucktes Trikot besorgt haben. Werbungsmäßig ist Rivella schon mächtig präsent hier. Ein anderes Mal gab es viel Apfelschorle aus dortiger Produktion, auch nicht schlecht.

Nach gut 10 ½ Stunden war ich wieder in Stein am Rhein, Umrundung geschafft. 217 km hatte ich auf dem Kilometerzähler. Ich war mit einem Schnitt von 24 km/h unterwegs gewesen, nach der „Uhr“.  Ich bekam eine Goldmedaille wie jeder, der die lange Goldtour gefahren war. Die ist sehr schön, sie hat ein  historisches Steinhaus darauf mit einem Auto davor, darunter in farbigem Emaille die drei Länderwappen. Die Schweizer verstehen was von Geld, Münzen und deren Prägung. Flauder war auch noch da. Eigentlich hätte ich lieber Kaffee getrunken, aber der sollte in Selbstbedienung 2.50 Euro kosten, was denken die sich bloß dabei, das kann man nicht unterstützen. Die Dusche: großräumig und mit edlen Armaturen. Die für die Damen sah gänzlich unbenutzt aus. Ich schätze, es der Frauenanteil lag bei nicht höher als 5%. Eigentlich schade, bei den Duschen von Vorteil.

Am nächsten Tag waren wir noch im Appenzeller Land, wo es schon richtig alpin wird.  Da sind hinreißend schöne Mountainbikestrecken, viel Asphalt darauf, sodass man auch Rennräder nehmen kann. Bei einer solchen Kombination lohnt sich die weite Fahrt zum Bodensee-Radmarathon umso mehr. Das kann ich nur empfehlen. Nur wegen des Preisniveaus etwas mehr Geld einstecken. Wir übernachteten in einem Dorfgasthof, richtig romantisch, aber die Decken erdrückend niedrig, die Treppen winklige Stiegen: eigentlich Armutsarchitektur. In der grünen Landschaft, zwar hübsch anzusehen, stehen die Bauernhöfe viel zu dicht für den kargen, hängigen Boden, da muss es früher furchtbar bescheiden zugegangen sein. Wer aus solchen Verhältnissen kommt, der braucht das Geld zur Sicherheit, der fürchtet wohl nichts mehr, als das es eines Tages heißt, Heidiland ist abgebrannt.

Vorbei ist die Radsaison dieses Jahres mit ihren Höhepunkten, nun will ich wieder mehr laufen.

 
Anradeln des RSC-Weimar-Ahnatal 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   
Samstag, den 12. März 2011 um 00:00 Uhr

Milde Frühjahrsluft begleitete die erste sehr gut besuchte Radwanderfahrt der Saison am Sonnabend, den 12.03. Das Ziel des ersten langsamen Einradeln war Niedermeiser, wo sich die Teilnehmer vor der Rückfahrt mit Kaffee stärken konnten. Zur gleichen Zeit waren auch die Mountainbiker des Vereins mit einer großen Gruppe im Habichtswald und auf dem Dörnberg unterwegs. Alle waren froh, nach dem langen und kalten Winter endlich wieder gemeinschaftlich auf Rädern unterwegs zu sein und die winterliche Trägheit abzuschütteln. Gleich am folgenden Tag, dem 13.03., gab es die nächste Tour für die Wanderfahrer, diesmal etwas länger, nach Liebenau. Anschließend saß man zum gemeinsamen Mittagessen in Weimar zusammen. Dabei gab es Ehrungen für besonders fleißige Radfahrer. Hervorzuheben sind die ersten Plätze auf der Bestenliste, die Vereinsmitglieder 2010 bei der Einzelwertung hessischer Radwanderer (Kilometerleistungen) errungen haben: 
Horst Hohmann Senioren II mit 5963 km
Manfred Damerau Senioren I mit 4759 km
Irene Rüppel Seniorinnen II mit 3659 km
Heike Richter Seniorinnen I mit 2550 km
Sandra Richter Juniorinnen II mit 1868 km.

Herzlichen Glückwunsch und weiter so in der gerade so schwungvoll begonnenen Saison!
Herms-Lübbe

 

 
Wanderfahren: Genuss pur! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   
Samstag, den 05. März 2011 um 00:00 Uhr

Genusstouren mit dem Rad – eine tolle Möglichkeit, unsere nähere Umgebung und traumhafte Landschaften kennen zu lernen. Aber warum alleine radeln? In unserem Verein machts´s doppelt so viel Spaß! Die alte Saison wurde mit einem tollen Kilometerergebnis am 15. Oktober abgeschlossen. Die neue kann beginnen. Zu den ältesten Radsportdiziplinen gehört das Radwandern. Viele Radsportvereine verdanken ihre Gründung vor vielen, vielen Jahren, bevor der sportliche Gedanke Rennen zu fahren, aufkam. Der RSC hat seit seiner Gründung im Jahre 1968 neben dem Kunstradfahren mit viel Erfolg das Wanderfahren gepflegt und somit in Ahnatal populär gemacht. Das Radfahren gehört noch vor „König Fußball“ zu den beliebtesten Freizeitsportarten der Bundesbürger. Einziger Nachteil der vielen Radwanderer: Ihr Sport ist nicht so spektakulär und medienwirksam wie Touren- und Radmarathonfahrten oder Fußball. „Vetter und Schummi“ lassen grüßen. Aber welche Gründe sprechen für das Radwandern in unserem Verein? Radwandern ist aufgrund seiner schonenden Belastung der Gelenke und des Rückens gut für die Gesundheit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislaufsystem. Fragen sie doch einfach mal die hiesigen Ärzte. Auch das Fahren in einer geselligen Runde fördert Freundschaften und das Miteinander im Verein. Dies gilt nicht nur für die Senioren, sondern auch für junge Familien mit Kindern. Informieren Sie sich doch einfach mal! Heike Richter 05609/3866111, Manfred Heuser 05606/9131

 
Sie fahren gern Rad? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Warum nicht in Gesellschaft?
Warum nicht mit uns?

Wir, die Radtourenfahrer und Wanderfahrer des RSC-Weimar- Ahnatal würden Sie gern zu unseren gemeinsamen Fahrten einladen. Ihnen die Vorteile des gemeinsamen Radfahrens zeigen. Ihnen erklären, was Radtouren, was Wanderfahren in der Gemeinschaft ist. Sie haben Gefallen an einem guten Fahrrad und an sportlichem Outfit? Warum lassen Sie sich nicht fachmännisch beraten? Warum nicht von uns? Wir helfen Ihnen gern mit kleinen und großen Problemen in Punkto Radmaterial und Radbekleidung zu recht zu kommen. Sie haben Freude an Ihrer sportlichen Betätigung mit dem Fahrrad! Warum wollen Sie nicht mehr daraus machen? Warum nicht durch Ra(d)tschläge von uns ? Wir würden uns freuen, Ihnen helfen zu können. Wir würden uns freuen, Ihnen die Vielfalt des Radfahrens in der Gemeinschaft näher zu bringen. Sprechen Sie uns an, wo auch immer Sie uns mit dem Rad treffen.