Die Deutsche Meisterschaft im BMX-Rennsport am 04. und 05.07. auf unserer eigenen Bahn in Ahnatal war für unseren Verein ein ganz besonderes und außergewöhnliches Ereignis. Ein solches Wochenende ist nur möglich, wenn viele Menschen mit Herzblut, Einsatz und Teamgeist zusammenarbeiten. Deshalb möchten wir uns von Herzen bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, die vor, während und nach der Veranstaltung unermüdlich mit angepackt haben.
Ebenso gilt unser ausdrücklicher Dank allen Sportlerinnen und Sportlern, den Sponsoren sowie den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern, die mit ihrer Unterstützung und Begeisterung für eine großartige Atmosphäre gesorgt haben. Die vielen positiven Rückmeldungen und die besondere Stimmung an der Strecke haben dieses Wochenende für uns alle zu etwas sehr Besonderem gemacht.
Ein ganz besonderer Dank geht an das Rote Kreuz Ahnatal, das mit großem Engagement und stets verlässlich für die medizinische Absicherung der Veranstaltung gesorgt hat. Gerade bei einer Meisterschaft dieser Größenordnung ist ein professioneller Sanitätsdienst unverzichtbar, und wir wissen diese Unterstützung sehr zu schätzen.
Auch überregional fand die Veranstaltung große Beachtung. Durch die Berichterstattung in Presse und Fernsehen wurde die Deutsche Meisterschaft weit über Ahnatal hinaus sichtbar. Das ist nicht nur eine schöne Anerkennung für unseren Verein, sondern auch für den BMX-Sport insgesamt. Es erfüllt uns mit Freude und Stolz, dass wir mit dieser Meisterschaft ein so starkes Zeichen setzen konnten.
Sportlicher Bericht
Am Samstag standen bei der Deutschen Meisterschaft zunächst die Rennen der Cruiser sowie ab der Klasse 13/14 bis zur Elite auf dem Programm. Für Ahnatal gingen Bosse Schmidts und Justus Dickhaut in Boys 13/14 an den Start, dazu Erik Finis, Joshua Petzold, Jonah Spang und Florian Wegener in Boys 15/16, Julia Wegener in Girls 13/14, Marika Bohne in Girls 15/16, Dominique Parchomyk in C 17–39 sowie Anais Seychelles in Cruiser W30+. Leider musste Jonas Mavrin, Sieger der beiden letzten Bundesliga-Rennen und Titelhoffnung des RSC, nach einem Trainingssturz am Donnerstag passen.
Sehr erfreulich war, dass alle Ahnataler Fahrerinnen und Fahrer die Vorläufe erfolgreich überstanden. Schon das war angesichts des starken Starterfeldes ein beachtlicher Erfolg. In Boys 13/14 endete das Rennen für Justus und Bosse im Viertelfinale, wobei Justus auf dem Weg ins Halbfinale unglücklich in der letzten Kurve stürzte.
In Boys 15/16 ging es direkt mit den Halbfinals weiter. Dort standen mit Jonah, Erik und Florian gleich drei Ahnataler im ersten Lauf am Start. Erik und Jonah kamen dabei zu Sturz, während Florian als Fünfter das Finale nur knapp verpasste. Auch Joshua belegte im zweiten Halbfinale Rang fünf und verpasste damit ebenfalls nur hauchdünn das Main Event.
Besonders stark präsentierten sich unsere Finalistinnen und Finalisten am Samstag: Julia Wegener, Marika Bohne, Dominique Parchomyk und Anais Seychelles erreichten allesamt das Finale. Mit Anais gelang dabei ein hervorragender dritter Platz und damit der Sprung aufs Podest. Marika lag ebenfalls gut im Rennen, wurde jedoch durch einen Sturz einer anderen Fahrerin ausgebremst und belegte am Ende Platz 7. Auch Julia und Dominique erreichten jeweils Rang 7; in Domes zusammengelegter Klasse bedeutete das Platz 6 in der eigenen Wertung. Allen Finalistinnen und Finalisten wurde damit eine starke Leistung bestätigt, die nun auch mit dem entsprechenden Plate für die Zeit bis zur nächsten Deutschen Meisterschaft gewürdigt wird.
Am Sonntag folgten die restlichen Challenge-Klassen mit weiteren zwölf Ahnataler Startern. Bjarne Graß erwischte in Boys 5/6 einen starken Auftakt, gewann seinen ersten Vorlauf und erreichte in seinem ersten vollständigen Rennen das Halbfinale. Dort war als Fünfter Endstation. In Boys 7/8 überzeugten auch Oscar Krupinski und Jannick Boulnois mit guten Vorläufen; Oscar schied im Viertelfinale aus, Jannick erreichte das Halbfinale und wurde dort Sechster.
In Boys 9/10 waren Mika Diedrichsen und Lenn Krah am Start. Mika verpasste die KO-Läufe nur hauchdünn, Lenn scheiterte im Viertelfinale unglücklich nach einem Rempler in der ersten Kurve. In Boys 11/12 zeigten Henry Friedrich und Maximilian Dietl ebenfalls ansprechende Leistungen, auch wenn es für beide nicht über die Vorläufe hinausging.
Enna Schmidts startete in Girls 9/10, konnte sich aber nicht bis ins Finale vorarbeiten. Thomas Wegener trat in Men 40+ an und schied nach den Vorläufen aus.
Mara Petzold erreichte in Girls 11/12 das Finale und dort einen hervorragenden achten Platz. Ebenfalls ein neues Plate für die starke Leistung.
Für alle genannten Starterinnen und Starter am Sonntag war es Premiere bei einer Deutschen Meisterschaft. Wir erhoffen uns viele weitere Meisterschaften.
Ein weiterer Höhepunkt aus Ahnataler Sicht war die Klasse 17–39 mit Moritz Keil und Janne Wagner. Beide qualifizierten sich souverän für das Halbfinale. Moritz verpasste das Main Event als Fünfter knapp, während Janne sein Halbfinale gewann und im Finale einen starken dritten Platz einfuhr. Durch die Zusammenlegung der Klassen darf er sich damit Vize-Meister nennen — ein großartiger Erfolg und ein verdienter Lohn für ein starkes Wochenende.
Insgesamt bleibt die Deutsche Meisterschaft in Ahnatal als ein Wochenende in Erinnerung, das von sportlichen Leistungen, großem Zusammenhalt und einer besonderen Atmosphäre geprägt war. Wir können dankbar sein, was unser Verein gemeinsam auf die Beine gestellt hat.

